Der Touristic-Verband ordnet sich neu
Nach der Wahl des ersten Vorsitzenden Henry Beckröge und seiner Stellvertreterin Frau Elke Kopf gab es im Verband Unstimmigkeiten.
Durch eine über mehrere Sitzungen sich hinziehende Grundsatzdiskussion wurde über die Grundlage des Verbandes nachgedacht. Es kristallisierte sich dabei heraus, dass es von der Mehrheit der Mitglieder ein Weiterbestehen der vorhandenen Struktur gewünscht wurde.
Zum Verständnis, die Cux-Tourismus GmbH und der Touristic-Verband sind personell zur Zeit noch identisch besetzt. Haben allerdings verschiedene Aufgabenfelder. Die CT ist für das operative Geschäft zuständig und als GmbH eine Firma mit dem Hintergrund wirtschaftlich tätig zu sein. Der Touristic-Verband ist das tourismuspolitische Sprachrohr der Verkehrsvereine und des DeHoGa Stadtverbandes. Die Aufgaben sind derzeit klar getrennt. Durch themenübergreifende Berichterstattung sind beide Gremien oft gemeinsam betroffen. In der CT sind die Einlagen ausschlaggebend für die Stimmen, im Verband ist eine Gleichbehandlung ohne Kapitalgrundlage die Abstimmungsgrundlage.
Die Doppelstruktur, die Herr Itjen VVSahlenburg immer wieder als nicht notwendig darstellte, führte zu einer Grundsatzdiskussion. Über die Abschaffung wurde Beraten, es kam keine Mehrheit zu Stande.
Die im letzten Jahr durchgezogene Abschaffung des Aufsichtsrates( als Doppelstruktur bezeichnet) hat in der CT zu einem extremen Ungleichgewicht geführt. Das Gremium Aufsichtsrat wurde mit einer festen und einer Rotierenden Bestückung der Positionen zu einer für alle Gesellschaftervereine gut vertretbaren gemeinsamen Ebene entwickelt. Diese Ebene ist durch Gesellschaftermehrheitsbeschluss beseitigt worden. Die Vertretung der Anliegen und Interessen sind damit in der CT auf ein Anteilspaket geschrumpft. Das von Herrn Schormann, als ersten Geschäftsführer der Cux-Tourismus GmbH, eingerichtete und mit Fingerspitzengefühl funktionsfähig gemachte Gremium Aufsichtsrat hat funktioniert Abstimmungen in diesem Gremium sind damals mit jeweils einer Stimme problemlos getätigt worden.
Die Sorge einiger Verkehrsvereine spiegelt sich auch im Verband wider. Die Stimmengleichheit, die 2005 eingeführt wurde, hatte den Hintergrund die Spannungen zwischen den unterschiedlich großen Vereinen zu beseitigen.
Durch diese Stimmverteilung wanderten auch Mehrheiten in den Abstimmungen in von einigen Vorständen nicht gewünschte Richtungen. Obwohl demokratisch korrekt, blieb bei einigen Vorständen ein Gefühl des nicht richtig vertreten seins im Verband und Verbandsgremien.
Daraus ergab sich dann die Grundsatzdiskussion und als Folge der Austritt vom Verkehrsverein Sahlenburg, der Austritt von Döse und von der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH.
Eine Neuorientierung in beiden Gremien wird die Folge sein.